Presse 2015/16/17

Damit Kinder und Erwachsene mehr lesen

Frau Steinhaus, die in Neuenkirchen seit vielen Jahren eine Fußpflege-Praxis betreibt, liest gern und viel. Immer wieder nimmt sie einige ihrer Bücher mit in ihre Praxis und stellt sie ihren Patienten zur Verfügung. Gegen eine kleine Spende können diese die Bücher erwerben und lesen. Diese Idee findet großen Anklang. Die Patienten machen regen Gebrauch davon, manche bringen eigene Bücher mit und sorgen so für ein vielfältiges und wechselndes Angebot. Auf diese Weise trägt Frau Steinhaus in Neuenkirchen dazu bei, dass Lesen auch für Erwachsene attraktiv bleibt oder wieder wird. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass viele Berufstätige nicht lesen können und mehr als jedem Zehnten die Schreibfähigkeit fehlt – das MK berichtete am 09.09.2017 darüber – liefert Frau Steinhaus hier gemeinsam mit ihren Patienten einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Leben. 

Sie möchte aber auch die Kinder erreichen. Deshalb leitet sie die Spenden mit dem Einverständnis ihrer Patienten an den Verein „Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen e.V.“ weiter. Dieser Verein fördert in enger Zusammenarbeit mit der Oberschule Kinder, die noch Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben oder Rechnen haben. Durch Informationsmaterial, das in ihrer Praxis ausliegt, erhalten die Patienten Einblicke in die Arbeit des Vereins und wissen so, was mit ihren Spenden geschieht. Mit ihrem Engagement animiert Frau Steinhaus auf diese Weise nicht nur Erwachsene zum Lesen, sondern unterstützt gleichzeitig auch den Verein in seinen Bemühungen, Kinder zu fördern.

 Text: Annette Schulz (Meller Kreisblatt 13.10.17)

 

Starcke-Stiftung verteilt Spenden in Melle

Geschenke am Nikolaustag: Carl Erdwin Starcke erhielt gefaltete Igel und Tannenbäume aus alten Buchbeständen gebastelt von Kindern der Kantor-Wiebold-Schule, als er die Spenden der Starcke-Stiftung verteilte. Foto: Marita Kammeier
Anzeige

Melle. Als das Kuratorium der Starcke-Stiftung wie jedes Jahr am Nikolaustag die Spenden verteilte, wurde vor allem eines deutlich: die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements für Kinder und Jugendliche an ganz unterschiedlichen Stellen in der Stadt.

Es war ein bunter Kreis von Vertretern aus Unternehmen, Banken, Notariaten, Schulen, Sport-, Heimat- und Nachhilfevereinen, die sich in den Geschäftsräumen der Firma Starcke an der Oldendorfer Straße traf.

„Die Gelder an sieben Empfänger sind ein Dank für viele Generationen von Mitarbeitern, die das Unternehmen zu dem gemacht haben, was es heute ist“, erläuterte Carl Erdwin Starcke die Zielsetzung der unselbstständigen Stiftung , die von der Bürgerstiftung der Kreissparkasse gemanagt wird.

Gemeinnützige Zwecke

„Es begann im Gründungsjahr 2004 mit einem Gründungsstock, und inzwischen haben wir insgesamt 122950 Euro für gemeinnützige Zwecke gespendet“, so der Firmenchef. In Deutschland gebe es 42600 selbstständige sowie Treuhand-Stiftungen.

Die Freude bei den anwesenden Empfängern war groß. Dieter Horst vom Heimat- und Verschönerungsverein Buer berichtete über die Bronzestatue nach einem alten Ortsbild der Kirchhofsburg, die von den Spenden angeschafft wurde. Hans Wedegärtner unterstützt die Bürgerschützen-Gemeinschaft mit 140 Mitgliedern und neuen Sportdisziplinen wie Biathlon.

„Was für die Jugend tun als Investition in die Zukunft, weg von Alkohol, Drogen und zuviel Internet“, so lautete das Motiv zahlreicher Vereine. Wolfgang Schwedhelm, Jugendwart des TC Melle, der mit seinen 269 Mitgliedern zum SC Melle 03 gehört, erzählte von 95 Jugendlichen, die täglich trainieren. „Einige Jugendliche drohten abzudriften“, berichtete Olaf Petzel von der Entwicklung des Billard-Clubs.

Kletterspinne auf Schulhof

Dagmar zur Nedden informierte über den Verein „Melle vernetzt“, der sich überregional um die Gewaltprävention an Schulen kümmert. Wolfgang Pante und Thomas Schulz vom Verein Lesen-Schreiben-Rechnen fangen in enger Zusammenarbeit mit Schulen Lerndefizite der Kinder auf.

Ein ganz besonderer Nikolaustag war es für Fritz, Theda, Malin und Hilla, die begeistert von ihrem zweijährigen Einsatz berichteten: Eine Kletterspinne auf dem Schulhof der Kantor-Wiebold-Schule in Neuenkirchen sollte es sein. Gespannt verfolgten die Kinder die offizielle Spendenübergabe und hörten überglücklich, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht.

8.12.16

 

 

Überraschende  Spende für LSR

    Ortsgeflüster Dez.2016

Ende des vergangenen Schuljahres erhielt der Verein Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen e.V. eine Spende, von der die Vorstandsmitglieder überrascht wurden.   Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Wilhelm-Fredemann-Realschule spendeten dem Verein 400 Euro! Was die Zehntklässler zu dieser tollen Aktion bewogen hat, schildern Noreen, Gina und Denise im folgenden Abschnitt:

Wir, der Abschlussjahrgang 2016, haben mit dem eingenommenen Geld aus dem Verkauf unserer Abschlusszeitung den Verein LSR unterstützt.                                               

Die Planung unseres Abschlusses erfolgte in verschiedenen Gruppen, unsere bestand aus sieben Schülerinnen. Wir befassten uns mit der Erstellung und dem Verkauf unserer Abschlusszeitung. Dabei stellten wir den Inhalt zusammen, organisierten Sponsoren und planten den Verkauf. Dadurch konnten wir selbst bestimmen, was mit dem Erlös der verkauften Zeitungen geschehen sollte. Wir entschieden uns dafür, die 400 Euro dem Verein LSR zu spenden, der an unserer -jetzt ehemaligen - Schule tätig ist.                                                                                                          

Der Verein Lesen-Schreiben-Rechnen fördert Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Fredemann-Oberschule in den Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen. Dies Engagement fanden wir sehr gut, vor allem weil es kostenlos angeboten wird und von Kindern aus allen Ortsteilen wahrgenommen werden kann, da die Förderung parallel zum Unterricht erfolgt. Auch wenn wir nicht mehr Schülerinnen dieser Schule sind, konnten wir mit unserer Spende unseren ehemaligen Mitschülern etwas Gutes tun!     Die Spende übergaben wir in Form eines selbst hergestellten Schecks bei unserem Abschlussgottesdienstes an den Vertreter des Vereins, Herrn Dr. Reinhard Voß.

Diese Aktion, welche die Vorstandsmitglieder durch diesen Artikel noch einmal ins Bewusstsein der Leserschaft bringen möchte, ist  ein Beleg dafür, dass die Arbeit des Vereins nicht nur bei den Lehrkräften, sondern auch bei der Schülerschaft einen hohen Stellenwert erreicht hat. Hier ist der Slogan „Schüler helfen Schülern“ in einer besonderen und lobenswerten Art und Weise umgesetzt worden.                             Die Vertreter des Vereins bedanken sich einmal ausdrücklich für die Spende!

 

Damit kein Kind den Anschluss verliert

Meller Kreisblatt: Lesen,Schreiben und Rechnen:

Unterstützung für Neuenkirchener Förderverein

Gemeinsame Freude über 500-Euro für den Verein „Lesen – Schreiben – Rechnen Neuenkirchen zeigten Wolfgang Pante, Kassenwartin Heidrun Pante, Annette Meyer, die 2. Kassenwartin Annette Schulz und Thomas Schulz (von links). Foto: Norbert Wiegand
 

nw 30.11.15 Melle . „Wir wollen erreichen, dass kein Kind in Neuenkirchen den Anschluss verliert – für dieses Ziel können wir jede Unterstützung gebrauchen“, freute sich der Vorsitzende Wolfgang Pante über eine 500-Euro-Förderung für seinen Verein „Lesen – Schreiben – Rechnen Neuenkirchen“ (LSR).

„Unsere selbst gesteckte Aufgabe ist die Stärkung von Kindern, die Hilfe benötigen – vor allem bei den Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen“, ergänzte der zweite Vorsitzende Thomas Schulz während der Scheckübergabe in den Büroräumen von Massivhaus Meyer am Sandweg in Melle. Pante erinnerte daran, dass 7,5 Millionen Deutsch sprechende Erwachsene nur so eingeschränkt lesen könnten, dass sie weitgehend vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind und Hilfe benötigen – beispielsweise bei Behördengängen oder im allgemeinen Schriftverkehr. „Deshalb wollen wir in Neuenkirchen Kindern schon in den ersten Schuljahren bei Bedarf zusätzliche Förderung anbieten“, erläuterte der LSR-Vorsitzende.

Engagement unterstützen

„Genau solches Engagement, wie es vom LSR Neuenkirchen geleistet wird, wollen wir mit unserem Stiftungspreis unterstützen“, erklärte Annette Meyer. Die Geschäftsführerin von Massivhaus Meyer ist zugleich ehrenamtliche Botschafterin der „Town & Country-Stiftung“, die 255000 Euro für gemeinnützige Einrichtungen, Vereine, Projekte und Organisationen vergibt, die sich für benachteiligte Kinder einsetzen.

„Mehr als 350 Bewerbungen werden bundesweit mit jeweils 500 Euro unterstützt“, berichtete Meyer. „Unter diesen Teilnehmern wählt eine Jury eine Einrichtung in jedem Bundesland aus, die eine weitere Förderung von 5000 Euro erhält“, wies die Stiftungs-Botschafterin auf die zusätzliche Chance des Neuenkirchener Vereins hin, den Stiftungspreis für Niedersachsen zu gewinnen. „Mit den zahlreichen Förderungen generieren wir Aufmerksamkeit für die meist ehrenamtlichen Projekte und richten so den Blick der Öffentlichkeit auf dieses wichtige Element unserer Gesellschaft“, meinte Stiftungsvorstand Christian Treumann.

 

 

 

Gelungene Kooperation mit LSR Neuenkirchen e.V.

Wilhelm-Fredemann-Oberschule
(Von Sandra Apeler) Es gehört zum Unterrichtsalltag, dass Schüler Schwierigkeiten haben, erfolgreich am Unterricht teilzunehmen. Dies hat in der Regel Ursachen wie längere, krankheitsbedingte Fehlzeiten, ein Schulwechsel (z. B. nach Umzug), Sprachschwierigkeiten, oder ein Thema, z. B. die Bruchrechnung in Mathematik ist nicht verstanden worden.

In allen diesen Fällen ist es so, dass die Kinder eine individuelle Unterstützung brauchen. Hier reichen z. T. wenige Stunden, um ein verpasstes Thema aufzuarbeiten.


Lehrerinnen und Lehrer, denen Schüler mit Schwierigkeiten auffallen, beantragen eine Förderung durch den Verein (LSR). Basis für die Teilnahme sind gute Bewertungen im Arbeits- und Sozialverhalten, damit mit einer positiven Einstellung zum Förderunterricht zu rechnen ist.
Lehrer und die Kollegen des Vereins LSR sprechen sich zu den gewünschten Inhalten ab und stellen Arbeitsmaterialien zur Verfügung. Die Fördermaßnahmen sind für die Kinder kostenlos, der Verein bittet lediglich um eine Spende.
Somit wurde ein sehr niedrigschwelliges Angebot geschaffen, dessen Inanspruchnahme für Schüler und Eltern so einfach ist, dass es sehr gerne angenommen wird. Es müssen keine Anträge über das Bildungspaket gestellt werden, kein Nachhilfeinstitut gesucht werden und der Transport ist geregelt. Die Lehrer haben die Möglichkeit Lerndefizite bei ihren Schülern im Lesen, Schreiben und Rechnen
unkompliziert und zeitnah anzugehen. Für die Lehrer bedeutet das eine große Entlastung, da sie die Förderung zwar nicht selbst durchführen, aber sie so durchgeführt wird, dass eine engste Verzahnung mit dem eigenen Unterricht erfolgt.


Die Schüler haben die Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit, ihre Lücken mit professioneller pädagogischer Hilfe schließen zu können. Sie machen die Erfahrung, dass sie mit ihren Schwierigkeiten gesehen werden und dass man sich um sie kümmert. Sie lernen, dass man durch aktives Verhalten an seinen Schwächen arbeiten kann und dass es Erwachsene gibt, denen sie so wichtig sind, dass sie sich in ihrer Freizeit freiwillig um sie kümmern. Sie erfahren Wertschätzung und erleben Förderung nicht als Stigma, sondern als eine Bereicherung.


Thomas Schulz ist ehemaliger Kollege der Wilhelm-Fredemann-Oberschule. Die pädagogische Arbeit mit Kindern gehört zu seiner pädagogischen Profession. Herr Kretschmann unterstützt uns schon im vierten Jahr. Er hat ein freundliches, sehr klares Auftreten und ist bei seinen Schützlingen sehr angesehen. Jana Westphal gehört seit einigen Monaten zum Team an unserer Schule. Durch ihre aufgeschlossene und freundliche Art ist sie schnell zu einem Teil der Schulgemeinschaft geworden. Wir freuen uns mit einer so engagierten und offenen Studentin zusammenarbeiten zu können. Ganz neu im Team ist Bärbel Feldmann, ebenfalls eine ehemalige Lehrerin, die sich im Augenblick um ein Kind kümmert, dass ohne DeutschKenntnisse an unsere Schule kam.


Fazit: Wir wünschen uns, dass diese gelungene Kooperation weiterhin Bestand hat, damit wir schnell, unkompliziert und sinnvoll den Kindern helfen können.

Wilhelm-Fredemann-Oberschule
www.wilhelm-fredemann-obs.de
Schulleiterin: Sandra Apeler, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Bürgerfest in Schloss Bellevue

Neuenkirchener Verein beim Empfang des Bundespräsidenten

Berlin/Neuenkirchen. Jedes Jahr lädt der Bundespräsident zum Bürgerfest auf das Schloss Bellevue in Berlin Personen ein, die sich in den verschiedensten Bereichen ehrenamtlich engagiert haben. In diesem Jahr war auch der Verein „Lesen-Schreiben-Rechnen“ aus Neuenkirchen geladen.

Mit dem Bürgerfest am vergangenen Freitag würdigte der Bundespräsident Joachim Gauck das Ehrenamt als wichtigen Teil der Zivilgesellschaft. Thematischer Schwerpunkt war in diesem Jahr die Hilfe für Flüchtlinge. Darüber hinaus dankte er in seiner Rede allen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Zeit und Kraft in so vieles investieren, was unbezahlt und unbezahlbar ist, die Ehrenamtsarbeit. Sie unterstützen zum Beispiel Senioren für ein selbstbestimmtes Alter oder Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in die Zukunft, sie engagieren sich für den Naturschutz oder für Lebensqualität im ländlichen Raum.

In Gesprächen mit anderen Gästen erhielten die Vorsitzenden des Vereins „Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen - Wolfgang Pante und Thomas Schulz – Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten engagierter Bürger. Vertreter bedeutender Stiftungen waren ebenso anwesend wie Personen, die sich in kleinen Vereinen ehrenamtlich engagieren. So wie Wolfgang Pante und Thomas Schulz. Sie unterstützen durch ihren Verein Kinder und Jugendliche, die Probleme im Lesen, Schreiben oder Rechnen haben. Als Vertreter eines kleinen Vereins, der sich zur Aufgabe gemacht hat, dafür zu sorgen, dass kein Kind in seiner Lernentwicklung abgehängt wird, sind die beiden Vorsitzenden vom Landkreis Osnabrück vorgeschlagen und vom Bundespräsidenten zum Bürgerfest eingeladen worden. Damit erfuhr die Arbeit des Vereins stellvertretend für andere Vereine eine große Wertschätzung.

Im Verlauf des Abends öffneten sich die Türen des Schlosses für die Gäste zu einem historischen Rundgang. Tanz- und Musikbeiträge sorgten für festliche Stimmung unter den 4000 geladenen Gästen. Ein Konzert von Nena und die Eröffnung des Tanzabends rundeten eine Veranstaltung ab, die als großes Dankeschön an alle ehrenamtlich tätigen Bürger gesehen werden muss.

 

Freude in Laos und Neuenkirchen

Meller Kreisblatt, 4.Juli 15

Spenden übergeben- Erfolgsgeschichte der Bücherscheune geht weiter

Reiseliteratur für 50 Cent

„Die Bambusschulen in Laos sind mein Herzensprojekt“, so erklärt Ulrike Meyerdrees ihren Antrieb, nochmals einen Bücherverkauf durchzuführen. Bislang sind in der Schiplager Bücherscheune bei den Aktionen vor Weihnachten und Ostern fast 8000 Bücher verkauft worden. 20000 Bücher hatte eine Freundin in ihrem neu gekauften Haus in Bielefeld im Keller und auf dem Dachboden gefunden (wir berichteten). Das Gebäude gehörte einem verstorbenen Buchhändler, der seit Jahrzehnten von jeder Neuerscheinung ein oder zwei Exemplare zurückgelegt hat. So entstand der riesige Fundus von neuwertigen und teilweise sogar eingeschweißten Büchern.

„Wir haben es erst in den vergangenen Tagen geschafft, die letzten Kisten auszupacken und die Bücher grob für unsere nächste Aktion zu sortieren“, erklärt Manfred Fischer. So sind ab Samstag wieder ganz neue Bücher auf den Tischen in der Scheune zu finden: Sachbücher, politische Bücher, Biografien, Märchen, Kinderbücher, Prosa, Lyrik, Romane, Lexika, Ratgeber oder Bildbände. Jedes der neuwertigen Bücher wird wieder zum Einheitspreis von 50 Cent verkauft.

Hocherfreut über die erneute Öffnung der Schiplager Bücherscheune sind beide Neuenkirchener Schulen, denn die zweite Hälfte der Einnahmen erhält der „Verein Lesen – Schreiben – Rechnen“ (LSR), der sich in Neuenkirchen um Schulkinder mit besonderem Förderbedarf kümmert. „Wir sind dankbar, Nutznießer dieser außergewöhnlichen Aktion zu sein“, erklärt Sandra Apeler, Leiterin der Oberschule. Auch Grundschulleiter Michael Ehlhardt, die Förderpädagogen Achim Brune und Jana Westphal sowie der LSR-Vorstand mit Wolfgang Pante und Thomas Schulz wünschen den Organisatoren gute Umsätze und hoffen, dass sich viele Eltern kurz vor dem Ferienbeginn mit geeigneter und preiswerter Reise-Literatur eindecken.

 

"Benni Erdbär tut Gutes"

Melle (eb)- Die Firma Böckmann Erdbeeren hatte im vergangenen Jahr die Produktion eines Märchenbuchs unterstützt, das für den guten Zweck veröffentlicht worden war. So hatte die Autorin Annelie Buddenbohm auf die Autorinnen-Gage verzichtet. Die Überschüsse durch den Verkauf des Märchenbuches, sowie das Autorinnengehalt- insgesamt 1200,-€- wurden jetzt zu gleichen Teilen von jeweils 400,-€ von Frau Aryus Böckmann an den Förderverein "Stadtbibliothek Melle", den "Heimatverein Neuenkirchen" und an den Verein "Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen" gespendet. Die Abenteuer des "Benni Erdbär" erzählen die Geschichte einer Reise. Das Buch ist geeignetfür Kinder ab 4 Jahren

 

 

Meller Kreisblatt 27.3.15

Wahlunterlagen in leichter Sprache

dpa BREMEN.Für die Bürgerschaftswahl am 10.Mai in Bremen gibt es erstmals Wahlunterlagen in leichter Sprache. Damit sei das kleinste Bundesland Vorreiter, sagten Innensenstor Ulrich Mäurer und Landeswahlleiter Jürgen Wayand. Bereits am Freitag sollen die ersten Haushalte Musterstimmzettel erhalten. Rund 40% der Menschen in Deutschland im Alter von 18 bis 64 verfügen nach einer Studie lediglich über eine Lesefähigkeit auf Grundschulniveau.

 

Meller Kreisblatt 15.1.15

Bücherscheune in Schiplage ist wieder voll

 

 
Solche Wasserfilter finanziert die „Bambusschule“ von Bodo Peters (rechts) mit der Spende der Bücherscheune von Ulrike Meyerdrees. Für das lokale Projekt freuen sich Thomas Schulz (links) und Wolfgang Pante. Foto: Norbert Wiegand
 

Neuenkirchen. Obwohl die Initiatoren Ulrike Meyerdrees und Manfred Fischer vor Weihnachten mehr als 4000 neuwertige Bücher für 50 Cent das Stück verkauft haben, ist die Schiplager Bücherscheune wieder voller denn je.

Denn in dem von einer Freundin in Bielefeld gekauften Haus eines verstorbenen Buchhändlers und Buchsammlers sind in bisher unbeachteten Kellerecken weitere Kisten mit teilweise noch eingeschweißten Büchern aufgetaucht.

Derzeit sind die Schiplager dabei, den Inhalt der Kartons mit mindestens 5000 verschiedenen Buchtiteln zu sichten. „Es handelt sich wohl um ungelesene jüngere Neuerscheinungen, es ist wieder das gesamte Spektrum der deutschsprachigen Literatur vertreten“, gibt „Manni“ Fischer erste Eindrücke wieder.

 

„Die neu entdeckten Bücher sollen zusammen mit den noch vorhandenen 7000 Büchern aus den ersten Funden verkauft werden, unsere Bücherscheune öffnet wieder in der Osterzeit vom 21. März bis zum 6. April“, kündigt Ulrike Meyerdrees an. Sie bittet alle Bücherfans, sich bitte bis dahin zu gedulden. Denn der Strom der Literatur-Interessierten, die an der Tür des Rexmannsweges 14 anklingeln, ist bis heute nicht abgerissen.

„Der Erfolg unserer Bücherscheune hat alle Erwartungen übertroffen“, blickt Meyerdrees auf die Aktion in der Vorweihnachtszeit zurück (wir berichteten). „Zeitweise verzeichneten wir einen solchen Massenandrang, dass Bücherfreunde im Regen vor der Scheune warten mussten, bis andere gegangen waren.“ Es wurde einschließlich Spenden ein Erlös von 2300 Euro erzielt, der am Dienstag, wie angekündigt, an zwei gute Zwecke übergeben wurde – also jeweils 1150 Euro.

Die zweite Hälfte des Erlöses erhielt die lokale Initiative „Lesen – Schreiben – Rechnen“ (www.lsr-neuenkirchen.de). „Wenn mit einem solchen Bücherverkauf unsere Arbeit zur Förderung des Lesens unterstützt wird, dann ist das ein wunderbarer Kreislauf“, freut sich Wolfgang Schulz, stv. Vorsitzender des Neuenkirchner Vereins. „Sieben Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig schreiben und lesen – das zeigt, dass ein möglichst früher Abbau von Defiziten sehr wichtig ist“, betont der 1. Vorsitzende Wolfgang Pante.

Beide Vereine können hoffen, dass es nach Ostern weitere Spenden von der Bücherscheune geben wird. Jedes dort angebotene Buch kostet 50 Cent – egal ob dick oder dünn, ob als Paperback oder gebunden. Die Einnahmen werden je zur Hälfte wieder an die „Bambusschule“ und den Verein „Lesen – Schreiben – Rechnen“ übergeben.

 

 

Meller Kreisblatt 13.1.2015

Förderverein will sein Engagement ausweiten

Spenden für Lesen-Schreiben-Rechnen

In der Jahreshauptversammlung am 08. Januar gab der Vorsitzende Wolfgang Pante  den  Mitgliedern unter anderem einen Überblick über die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr. Dabei hob er hervor, dass der Verein, der seit drei Jahren aktiv Kinder an der Grundschule und seit einem Jahr auch an der Oberschule fördert, auf breiter Basis von der Neuenkirchener Bevölkerung unterstützt werde.                                                        Die Fördermaßnahmen an der Grundschule und an der Oberschule fasste der stellvertretende Vorsitzende Thomas Schulz zusammen. Inzwischen gibt der Verein pro Jahr 10.000,-EUR für unterstützende Fördermaßnahmen aus. Dabei  bestätigte der Schulleiter der Grundschule Herr Ehlhardt  die positiven Auswirkungen dieser Maßnahmen und machte deutlich, dass  die gezielte Unterstützung der Kinder durch den Verein eine feste Größe in der Schule darstellt und nicht mehr wegzudenken sei.             Auch die Leiterin der Oberschule, Frau Apeler, sieht an ihrer Schule einen erhöhten Förderbedarf. Sie betonte allerdings, dass nicht alle auftretenden Lerndefizite  zeitnah und individuell während des Klassenunterrichts aufgefangen werden können. Erfreut nahm die Schulleiterin daher zur Kenntnis, dass der Verein sein Engagement an der Oberschule ausweiten will, um diese bestehende Lücke zu schließen.                                          Eine in Zukunft hohe Spendenbereitschaft ist die Voraussetzung für eine Ausweitung der Fördermaßnahmen in den kommenden Jahren. Die Spenden kommen in vollem Umfang den Kindern an den Neuenkirchener Schulen zugute,weil keine Ausgaben für Nebenkosten anfallen, betonen die Verantwortlichen. Allen Unterstützern des Vereins sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt!  Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich auch auf der Homepage www.lsr-neuenkirchen.de über den Verein informieren.

 

V.i.S.d.P.   Wolfgang Pante

Presse 2014

Ortsgeflüster 2014

Liebe Neuenkirchener, es geht voran!

Dank Ihrer Unterstützung, sei es durch Spenden oder durch Ihre Mitgliedschaft, waren wir in der Lage, unser Engagement an den Neuenkirchener Schulen auszubauen. An der Kantor-Wiebold-Schule arbeitet der von unserem Verein eingesetzte Lerntherapeut  Achim Brune weiterhin an drei Tagen in der Woche mit Kindern, die beim Lesen, Schreiben oder Rechnen Probleme erkennen lassen. Damit hat unser Einsatz dort eine Kontinuität erreicht, die für die Schule und besonders für die Schülerinnen und Schüler in diesen Jahrgängen sehr wichtig ist. Denn in den ersten Schuljahren werden die Grundlagen für eine erfolgreiche Mitarbeit in den weiterführenden Schulen  gelegt.

An der Oberschule konnten wir die Förderung nach den Herbstferien ausweiten. Hier arbeitet seit einem Jahr  Joachim Kretschmann für unseren Verein, in erster Linie im Fach Mathematik. Seit einigen Wochen ist auch der pensionierte Lehrer  Thomas Schulz an der Oberschule für unseren Verein tätig. Er bietet Unterstützung in den Bereichen Lesen und Schreiben an. In Gesprächen mit der Schulleiterin Frau Apeler und dem Kollegium wurde der Bedarf in diesen Bereichen erkennbar. Die Förderung an der Oberschule liegt uns sehr am Herzen, denn eine ursprüngliche Zielsetzung bei der Gründung des Vereins war es, Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in die berufliche Ausbildung zu unterstützen.

Auf unserer Homepage (www.lsr-neuenkirchen.de) , entworfen und dem Verein gespendet von Thomas Meyer zu Westerhausen (www.toms-media-store.de), können Sie sich umfassend über unseren Verein Informieren. Hier besteht für Sie auch die Möglichkeit, einen Aufnahmeantrag herunterzuladen, wenn Sie Mitglied in unserem Verein werden möchten. Das würden wir natürlich sehr begrüßen, da wir auf regelmäßige finanzielle Unterstützung angewiesen sind.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Mitgliedern und Spendern, die wir hier nicht alle namentlich nennen können, bedanken. Besonders bedanken  möchten wir uns bei VIVA, der Theatergruppe des Heimatvereins, für eine Spende von 1500,-€.

vo links:W.Pante, H.Pante, G.Teepker,M.Teepker, C.Möntmann, U.Scholle, A.Schulz

Erlös aus „Rock am RiNK“

3100 Euro Spenden für Kinder in Neuenkirchen

Meller Kreisblatt 24.11.14


Freude über die Spenden des Festivals „Rock am RiNK“ zeigen der Verein „Lesen-Schreiben-Rechnen“ und die Kindergartenleiterinnen im „Bunten Kreisel“. Foto: Marita Kammeier

Neuenkirchen. „Es war ein gelungenes Rockfestival für alle Generationen“, erzählte Lena-Elisa Menkhaus im Rückblick auf den Sommer. Dabei lag es dem Orgateam besonders am Herzen, die Einnahmen für regionale Einrichtungen zu spenden.

11 Bands spielten an drei Tagen kostenlos, während etwa 2500 Menschen aus dem Ort und den umliegenden Städten auf der Open-Air-Veranstaltung „Rock am RiNK“ in Suttdorf ihren Spaß hatten. „Viele hatten im Internet über den Termin gelesen und einige machten sich sogar aus Duisburg auf den Weg“, erinnerte sich Ronny Poerschke.

Die Entscheidung des zehnköpfigen Orgateams zur Verteilung der Spenden lautete in diesem Jahr: „Wir wollen die Arbeit mit Kindern im Ort unterstützen.“ Daher fiel die Wahl auf den Nachhilfeverein „Lesen-Schreiben-Rechnen“ und die vier Kindergärten in Neuenkirchen und St. Annen.

„Wir waren völlig überrascht, als der Anruf kam“, erzählten die Leiterinnen beim Treffen im „Bunten Kreisel“. Die Sachspenden in Höhe von je 400 Euro seien in allen vier Einrichtungen sehr willkommen gewesen. Im Kindergarten St. Anna gibt es seit einigen Tagen ein neues Tretrad, das von den Kindern Taxi genannt wird, denn das alte war nach zehn Jahren intensiver Benutzung plötzlich ausgefallen.

Über ein kuscheliges neues Reitpferd freuen sich die Kinder im Montessori Kindergarten, während der Christophorus Kindergarten für die Spende eine Feuerwehrstation und Schleichfiguren kaufte. Susanne Penders, die Leiterin vom „Bunten Kreisel“ zeigte auf die neue Kugelbahn: „Die Kinder sind total begeistert.“

„Das Geld hilft uns sehr, denn wir können jetzt einen Therapeuten engagieren“, meinte Wolfgang Pante vom Verein „Lesen-Schreiben-Rechnen“, als Jürgen Held ihm einen Briefumschlag mit 1500 Euro überreichte. Dreimal wöchentlich erhalten fünf bis zehn Kinder der Kantor-Wiebold-Schule in enger Abstimmung mit den Lehrkräften Deutsch- und Matheunterricht. „Wichtig ist es, zeitnah auf die Lernschwächen zu reagieren“, erklärte Pante.

Vom restlichen Geld wird demnächst eine Helferparty in der Schiplager Schule gefeiert. Denn außer den Organisatoren gibt noch etwa 80 Ehrenamtliche und Sponsoren, die jedes Jahr tatkräftig mithelfen, um das Rockfestival zu ermöglichen.

Ein Artikel von Marita Kammeier

RINK unterstützt LSR auch 2014

Die Band Off Limits begeisterte mit ungewohnten Klängen aus Geige und Didgeridoo.

Festival-Ruf in Melle
Tausende Besucher bei Rock in Neuenkirchen

Vom 10.08.2014,NOZ

Neuenkirchen. Festivalgänger aus ganz Deutschland und sogar den Niederlanden zog es am Wochenende nach Neuenkirchen: Dort fand zum dritten Jahr in Folge das zweitägige RiNK (Rock in Neuenkirchen) Festival statt.

Und natürlich nicht nur Rockfans kamen auf dem großen Stoppelfeld auf ihre Kosten: Bei den elf verschiedenen Bands, die am Freitag und Samstag auf der großen Bühne spielten, war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Dabei fiel die Auswahl der Bands gar nicht so leicht. „Dieses Jahr haben sich wieder 500 Bands bei uns beworben.“, verrät Lena Menkhaus, eine der Organisatorinnen. Durch die große Auswahl sei es möglich gewesen verschiedene Genres zu bedienen, um eine bunte Mischung zu haben. „Uns ist wichtig, dass wir auch viele regionale Bands unterstützen.“, erklärt Menkhaus.
Den Anfang wagte am Freitag die Band Grand Octopus aus Neuenkirchen mit experimentellem Stoner-Rock. The Art of Losing, eine Band aus Bielefeld, machte ordentlich Radau und bot den Zuschauern eine Verschmelzung von Metal, Punk und Indie-Rock. Sonic Circle aus Bielefeld und Melle brachte die inzwischen beachtlich große Menschenmenge, die sich vor der Bühne versammelt hatte, mit Reggae-Musik zum Tanzen. Weiter heizte die Band Alcapell aus Münster, die auch schon im vorherigen Jahr aufgetreten war, mit einem Mix aus Funk-Pop, Disco und Sprechgesang ordentlich ein.
Kurz unterbrochen wurde die Konzertreihe von einem plötzlich einsetzenden Regenschauer. Als dieser zum Glück rasch vorübergezogen war, konnte wieder ausgeatmet werden und die Musik weiterspielen. Crimsonandblue aus Köln brachten die Stimmung mit Blues und Rock’n’Roll sofort wieder auf den Höhepunkt und leiteten schließlich die Aftershowparty im Zelt mit Dj und Cocktailtheke ein. Viele hatten sich ein Zelt, Wohnwagen oder Auto mit Matratze im Kofferraum mitgebracht und verbrachten die Nacht auf dem Stoppelfeld.
Am Samstagabend gab es weitere Musikhighlights mit Peter Hayes, der mit seiner Musik ein Stück Irland nach Neuenkirchen brachte. Außerdem rockten die Bühne: The vibe, of waste and wine und Paco Chains, eine Rockband aus den Niederlanden.

Off Limits verzauberte mit eher ungewöhnlichen Klängen: Statt Bass und E-Gitarre, packte die Band Violine und Didgeridoo aus. Die Musik blieb trotzdem rockig und tanzbar, das Publikum war begeistert und tobte vor der Bühne. Einen krönenden Abschluss des Festivals gab es mit soundstarkem Elektro-Pop des Duos Local Shop. Und wer danach immer noch nicht genug hatte, konnte sich erneut auf der Aftershowparty begnügen.
Das Benefizfestival wurde alleine durch Sponsoren finanziert: Die Bands traten ohne Gage auf und viele halfen ehrenamtlich in den Theken aus. Der Erlös kommt dem Verein Lesen-Schreiben-Rechnen und den Neuenkirchener Kindergärten zu Gute.

Neuenkirchener Verein unterstützt Kinder im Lernen

Vom 26.06.2014, Meller Kreisblatt

Fördermöglichkeiten während des Unterrichts ermöglichen: (v.l.) Wolfgang Pante, Heidrun Pante, Schulleiter Michael Ehlhardt, Annette Schulz und Thomas Schulz vom Verein „Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen“.Foto: Christina Wiesmann

cew Neuenkirchen. Vor etwas mehr als zwei Jahren nahm der Verein „Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen“ seine Arbeit auf. Gemeinsam mit dem Fachpädagogen für Lernprobleme, Achim Brune, hat der Verein seitdem vielen Schülern der Kantor-Wiebold-Schule Unterstützung geben können.

An drei Tagen in der Woche ist der Fachpädagoge Achim Brune jeweils für zwei Stunden an der Kantor-Wiebold-Schule für die Schüler da. Er sagt selbst: „Nach einem starren Konzept arbeite ich nicht. Vielmehr schaue ich individuell, wo eigentlich das Problem ist.“

Und Probleme tauchen, gerade in der ersten Klasse, im Bereich des Lesens auf. „Manche Kinder können mit den Augen noch nicht den Buchstaben folgen, so entstehen schon zu Beginn der Lesefähigkeit Probleme.“ Kurze und unterstützende Einheiten während des Unterrichts helfen den Kindern dann weiter und vermitteln gleichzeitig die wichtige Botschaft: „Du bist gut so, wie Du bist. Und Unterstützung ist nichts Schlimmes.“

Die Kinder, mit denen Brune arbeitet, sucht die Schule aus. Schließlich sind es auch die Lehrer, die im Unterricht am ehesten merken, wenn etwas nicht „so richtig klappt“. Der Verein selbst weiß nicht, welche Kids Unterstützung erhalten. Sie bekommen allerdings eine Nachricht über den Verlauf. Und der ist bis jetzt vielversprechend. Wolfgang Pante, Vorsitzender des Neuenkirchener Vereins, erklärt: „Die kontinuierliche Unterstützung der Kinder ist wichtig. Kein Kind soll „verloren gehen“ auf dem Weg des Lernens. Kommen im Unterricht auch die Schwächeren mit, gestaltet er sich einfach flüssiger.“ Sogar die „Hausaufgaben“, die der Pädagoge Brune den Kindern aufgibt, machen Spaß. „Die erledigen sie mit Freude während der Hausaufgabenbetreuung“, weiß Heidrun Pante, Kassenwartin des Vereins.

Kleine Schritte

Die wichtige Förderarbeit, die Brune leistet, wird vom Verein getragen. „Schon einige Kinder haben viele kleine Schritte gemacht auf dem Weg zum Erfolg“, so der Vorsitzende, „und das soll auch in Zukunft so sein.“

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Verein empfindet auch der Schulleiter der „Kantor-Wiebold-Schule“, Michael Ehlhardt, als große Bereicherung. „Für unsere Schule vor Ort ist das eine gute Sache, denn die Unterstützungsmaßnahmen hängen nicht, wie so oft, von den Verschreibungen des Kinderarztes ab. Auch die Eltern spielen mit, das macht eine Menge aus und hilft bei der Zielsetzung kleiner Erfolgsschritte.“

Auf das vielversprechende Konzept des Vereines ist auch die Neuenkirchener Oberschule aufmerksam geworden. Für die Zukunft sind auch dort entsprechende Unterstützungsangebote angedacht. Dem wachsenden und engagierten Verein ist jedoch eines besonders wichtig: „Wir unterstützen unsere Kinder in Neuenkirchen, denn sie sind unsere Zukunft!

 

Presse 2013

Niedersachsen: 750.000 Menschen sind Analphabeten

Meller Kreisblatt 6.9.2013

Hannover: Analphabetismus ist ein Tabu-Thema, das längst nicht der Vergangenheit angehört. Darauf soll der Weltalphabetisierungstag an diesem Sonntag (8. September) aufmerksam machen, denn 7,5 Millionen Menschen in Deutschland sind Analphabeten.

Allein in Niedersachsen seien etwa 750.000 betroffen - das ergeben Schätzungen des Wissenschaftsministeriums. «Die steigenden Anforderungen in der Gesellschaft machen das Phänomen erst sichtbar», sagt Peter Hubertus vom Bundesverband Alphabetisierung.

Vor allem ältere Menschen könnten schlechter lesen und schreiben, erklärt Hubertus. «Früher hatte jeder seinen Platz in der Gesellschaft, jetzt kommen mehr Menschen nicht mehr mit ihren Kompetenzen aus.» Doch den Betroffenen fehle der Mut, sich ihrem Problem zu stellen. Darunter seien auch viele junge Menschen. «Erst, wenn es wirklich nicht mehr anders geht, findet ein Umdenken statt.» Bundesweit besuchten nur etwa 20 000 Analphabeten Lese- und Schreibkurse.

«Das Kursangebot besteht, die betroffenen Personen existieren, aber die Besetzung der Plätze gestaltet sich als schwierig», berichtet auch Kay Sulk vom niedersächsischen Landesverband der Volkshochschulen. Dabei unterstützten die Kurse die Betroffenen auch auf psychischer Ebene. «In diesem Rahmen kann das erste Mal offen darüber gesprochen werden, wie der Alltag geregelt wird.» Ein Kurs habe Selbsthilfecharakter - und befreie auch aus Abhängigkeiten.

Bund, Länder, Verbände und Gewerkschaften begegnen dem Analphabetismus bislang immer noch auf Grundlage einer bundesweiten Studie der Hamburger Universität von 2011. Untersucht wurde, wie viele Erwachsene allenfalls einzelne Sätze lesen und schreiben können und somit sogenannte funktionelle Analphabeten sind. «Sicherlich sind es mehr als 7,5 Millionen», meint Hubertus vom Bundesverband Alphabetisierung. Denn die Erhebung erfasst nicht alle potenziell Betroffenen: Weder die über 64-Jährigen noch Migranten, die nur ausreichend Deutsch sprechen.

Um die Zahl der Analphabeten zu senken, wurden in Niedersachsen seit 2011 an fünf Standorten Grundbildungszentren eingerichtet. Bis 2016 werde die rot-grüne Landesregierung die Arbeit fortsetzen und drei weitere Zentren einrichten, kündigte Werner Nording, Sprecher des Wissenschaftsministeriums an.

Veränderungen muss es Ursel van Overstraeten vom Bildungswerk der Gewerkschaft Verdi zufolge bereits im Schulsystem geben. Denn Schüler mit extremen Lese- und Schreibschwächen würden nicht gefördert, über Probleme in den Klassen werde hinweggesehen. Sie fordert: «Alphabetisierung muss aus der Tabu-Zone kommen.»

 

LSR konnte inzwischen weit mehr als 10 Kindern in Neuenkirchen helfen

Kantor-Wiebold-Schule

Grundschule Neuenkirchen

Der Schulleiter

Artikel im Ortsgeflüster 2013

Die von den Familien Pante und Schulz ins Leben gerufene dankenswerte Initiative konnte inzwischen weit mehr als 10 Kindern der Kantor-Wiebold-Schule helfen.

Immer, wenn größere Probleme beim Erwerb der Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen auftauchen, greift der von dem gemeinnützigen Verein eingesetzte erfahrene Pädagoge und Lerntherapeut Achim Brune ein. Sind die Fördermöglichkeiten der Schule erschöpft, beschäftigt er sich bis zu 3x wöchentlich in Einzeltherapie mit diesen Kindern. Das geschieht zeitgleich zum Unterricht in der Schule. In Absprache mit Lehrkräften und Eltern sucht er andere Zugehensweisen und Lernwege. Und das nach einer ersten Bilanz sehr erfolgreich. Nebeneffekt dieser externen Hilfe ist eine Entlastung der Lehrkräfte und der gesamten Unterrichtssituation. Somit profitieren letztlich alle Kinder einer Klasse von der Arbeit des Vereins.

Dessen Zielsetzung, die in der beruflichen Ausbildung zunehmend zu beobachtenden und oft ausbildungsgefährdenden Leistungsmängel in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen abzumildern, wird so sinnvollerweise schon auf unterster Ebene, der Grundschule, angegangen. Natürlich aber liegt es auf der Hand, das Angebot des Vereins auf die Neuenkirchener Oberschule mit u.U. anderen, auf die Altersstufe der Sek.I – Schülerschaft abgestimmten Inhalten und Methoden auszudehnen. Erste Schritte sind hier unternommen.

 

„Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen e.V.“ hat z.Z. 21 Mitglieder. Von deren Jahresbeiträgen und von Spenden muss das Angebot finanziert werden.

Deshalb hier die große Bitte: Werden Sie Mitglied und/oder leisten Sie durch Spenden einen Beitrag, dieses zumindest im Landkreis Osnabrück einmalige Projekt zu unterstützen.

 

gez. Michael Ehlhardt

 

 

Zwei Jahre erfolgreiche Arbeit

Artikel im Ortsgeflüster 2013

 

Nur durch die Beiträge unserer Mitglieder und  Spenden ist unsere Arbeit erst möglich.Nennen  möchten wir an dieser Stelle die Spender des Jahres 2013: Wilhelm Brandhorst, Fahrradhandlung Schwan, Jens Thöle, Karosseriebau Steinbreder, Petra Lohmann, Rotary Melle-Wittlage, VGH Wittkötter, Wahlhelfer Holterdorf/Küingdorf, Wahlhelfer Neuenkirchen, Zahnarzt Dr. Zeitler!

 

Zwei Jahre erfolgreiche Arbeit heißt auch DANKE zu sagen:

Ein besonderes Dankeschön möchten wir allen Verantwortlichen und den vielen Helfern des diesjährigen RINK-Festivals sagen, die den Verein Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen e.V. mit 1500,-Euro unterstützt haben.

 

 

Ein Dorf hilft seinen Kindern

Meller Kreisblatt 14.2.13  
Privater Verein in Neuenkirchen lässt Grundschüler fördern

 

 

Neuenkirchen. Seit einem Jahr unterstützt der Verein „Lesen-Schreiben-Rechnen“ Neuenkirchen mit seinem Förderkonzept, das gemeinsam mit Schulleitung und Lehrkräften entwickelt wurde, Schüler der Kantor-Wiebold-Grundschule.




Auch für ihre Mitschüler nahmen Kimi, Lisanne, Sina und Henry die gespendeten Bücher von Heidrun und Wolfgang Pante (vorne von links) entgegen. Das Transparent des Vereins halten Sonderpädagoge Achim Brune (links) und Wolfgang Pante (rechts).

Der Pädagoge und Sonderpädagoge Achim Brune kommt für diese Fördermaßnahmen zweimal in der Woche in die Schule und kümmert sich in kurzen Einzelbetreuungen um die Schüler, die beim Schreiben und Lesen in der ersten und zweiten Klasse nicht mitkommen. „Die Lehrer diagnostizieren diejenigen Schüler, die etwa Buchstaben nacheinander nicht zuordnen können oder sich in der Konzentration von bunten Bildern ablenken lassen“, erzählt er. Damit diese Kinder keine dauerhaften Defizite hervorbringen, nimmt er sie für zehn Minuten aus dem Unterricht und arbeitet mit ihnen einzeln. „Die Kinder sollen Spaß am Lernen behalten und freuen sich über ihre Erfolgserlebnisse nach der kurzen Einzelbetreuung“, sagt Achim Brune. Er arbeitet eng mit den Lehrkräften zusammen und steht auch mit den Eltern der entsprechenden Schüler in Kontakt.

„Mit unserer Arbeit können wir vermeiden, dass bei den Schülern beim Lernen Frust aufkommt“, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Pante. Und seine Frau Heidrun, Schriftführerin, fügt hinzu: „Kein Kind soll im Unterricht zurückhängen.“

„Im ersten Jahr konnten zehn Kinder des ersten und zweiten Jahrgangs an diesen Fördermaßnahmen teilnehmen“, berichtet Wolfgang Pante. Dem Unterricht im Klassenverband kämen die Maßnahmen ebenfalls zugute, da sich die Leistungsunterschiede in den Basiskompetenzen verringert hätten. Zunächst wurden die Schüler im Lesen und Schreiben gefördert, Rechnen soll in diesem Jahr dazukommen.

Schulleiter Michael Ehlhardt betont, dass die Lehrerschaft der Kantor-Wiebold-Schule ausgezeichnete Arbeit leiste. „Es übersteigt allerdings die Möglichkeiten der Schule, Kinder mit besonderen Schwierigkeiten bedarfsgerecht zu unterstützen“, sagt er. Es handele sich in diesen Fällen um Probleme, die nur durch einen individuellen Trainingsplan unter Anleitung eines erfahrenen Pädagogen und durch die Mitarbeit der Eltern zu lösen seien.

Der Verein „Lesen-Schreiben-Rechnen“ lebt ausschließlich von Spendengeldern von Firmen und Institutionen vor Ort, aber auch Erlöse von privaten Feiern und Jubiläen fließen ohne Verwaltungsabzüge in die Vereinskasse, da alle 20 Mitglieder ehrenamtlich tätig sind. Michael Ehlhardt bringt es auf den Punkt: „Ein Dorf hilft seinen Kindern.“

Das zieht Kreise. „Die Oberschule ist auch schon an uns herangetreten, ob wir auch dort Fördermaßnahmen unterstützen können“, berichtet Pante.

Das Ehepaar Pante und der zweite Vorsitzende Thomas Schulz konnten aus privaten Bücherspenden zudem die Schulbücherei bestücken und überreichten vier Schülervertretern der ersten Klasse einen großen Stapel altersgerechter Kinderbücher.

 

 

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!"

Artilel im Ortsgeflüster 2012

Ende 2011 gründeten Selbstständige, Angestellte und Lehrer aus Neuenkirchen den gemeinnützigen Verein "Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen e.V.". Seit Februar 2012 hat der Verein seine aktive Tätigkeit aufgenommen. Ziel des Vereins ist es, Schülerinnen und Schüler schon zu Beginn ihrer schulischen Laufbahn in den Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen zu stärken!

Was hat zur Gründung unseres Vereins geführt?
Die Beweggründe ergaben sich aus vielen Gesprächen mit Betriebsleitern,Geschäftsinhabern,
Lehrern und Ausbildungsleitern aus dem Meller Umfeld, aber auch aus eigenen Erfahrungen mit Bewerbungen, Praktikantinnen, Praktikanten und Auszubildenden selbst. Defizite in den genannten Kompetenzen sind als Ursache für das Scheitern der jungen Erwachsenen in der beruflichen Ausbildung bundesweit erkannt worden.
Bezogen auf die Neuenkirchener Schulen stellte sich für uns die Frage: "An welcher Stelle aber sollte man mit einer gezielten Unterstützung ansetzen? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr" - in diesem alten Sprichwort ist unser Leitgedanke enthalten, möglichst früh mit einer gezielten Förderung der Kinder zu beginnen, die in den ersten Schuljahren Unterstützung brauchen. Denn Lesen verlernt man nicht!
Lässt sich die Kantor-Wiebold-Grundschule auf dieses zusätzliche Förderangebot ein?
Diese Frage wurde in Gesprächen mit dem Schulleiter Herrn Ehlhardt sowie den betroffenen Klassenlehrerinnen positiv beantwortet. Gemeinsam ist ein tragfähiges Förderkonzept entwickelt worden,um Schwächen bei einigen Schülerinnen und Schülern aufzufangen. Diese Fördermaßnahmen erfolgen in Absprache mit den Klassenlehrerinnen parallel zum Unterricht durch einen externen, vom Verein bezahlten Pädagogen, frei von jeglichem
Leistungsdruck. Die ersten positiven Ergebnisse haben sich schon nach einigen Monaten eingestellt. Geförderte Schülerinnen und Schüler haben sich in ihren Leistungen teilweise deutlich verbessert.Auch dem Unterricht im Klassenverband kommen diese Maßnahmen zugute, da sich die Leistungsunterschiede verringert haben.
Diese wichtige Arbeit möchten wir auch in Zukunft erfolgreich fortsetzen können. Wir haben vor, diese Fördermaßnahmen auf andere Jahrgänge auszuweiten,wenn es unsere finanziellen Mittel zulassen.
 
Unsere Bitte an Sie: Unterstützen Sie unseren Verein durch Spenden, werden Sie Mitglied in unserem Verein und ermuntern Sie auch andere Bürgerinnen und Bürger dazu, diese Arbeit des Vereins zu unterstützen !
 
 
 
 
 
 
Unser Infostand bei der Einschulung 2012
vo.li.: Annette Schulz, Wolfgang Pante, Helen Pante
 
 
 
 
Auf diesem Weg möchten wir auch unseren Förderern ein herzliches Dankeschön sagen:
Autohaus Wierspecker, V.-T. Eggeling, Fahradhandlung Schwan,
Fleischwaren Lammerschmidt, Hirsch Apotheke Neuenkirchen,
E.Hillen, lngenieurbüro Röper, Werner Steinbreder GmbH, G. Knigge,
E. Kleine-Heitmeyer, Kreissparkasse Melle, S. Middelborg,
Raumausstatter Pott,A. Reehuis, Schreibwaren Oermann, F. Schröder,
T.+A.SchuIz, B. Sewöster, Straßenbau Bekkötter, Tierarztpraxis Pante,
J. Thöle, VGH-Versicherungen Wittkötter, Dr. R.Voss, Stumpf & Partner Werbegestaltung, Zahnarztpraxis Zeitler, Zahntechnik O-DENTE.
 
 

 

 

Danke für Ihre Unterstützung

 

IBAN:
DE1626552286 0161060959

BIC:
NOLADE21MEL

Lesen-Schreiben-Rechnen Neuenkirchen e.V.
Postanschrift: Schiplager Weg 4, 49326 Melle
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

- Impressum  |  Datenschutzerklärung -